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Biograd

Geschichte

  

Biograd na Moru ist eine kroatische Königsstadt, die Mitte des 10. Jahrhunderts das erste Mal in Schriften erwähnt wird. Im 11. Jahrhundert wurde sie zu einem der Hauptsitze kroatischer Könige und Bischöfe ernannt. Im Mittelalter erlebte die Stadt ihre Blütezeit, als Residenz der kroatischen Herrscher, denn im Jahre 1102 wurde nämlich der kroatisch-ungarische König Koloman Apard hier gekrönt.
Zahlreiches Beweismaterial der stürmischen und ereignisreichen Geschichte des Gebietes der Stadt Biograd und Umgebung wird im sehr aufschlussreichen Heimatmuseum geborgen.
Biograd ist eine relativ kleine Stadt jedoch auβer ordentlich reich an Geschichte, die sich oft mit groβen, historischen Momenten Europas parallel entfalten hat. Dies wird besonders durch zahlreiche katholischen Sakralbauten wiederspiegelt, z. B. die Pfarrkirche der hl. Anastasia (1761) , die frühromanische Kirche des hl. Anton (13. Jh.), die Kirche des hl. Rochus (16. Jh.).
Da im Jahre 1105 es Ungarn gelang die Stadt Zadar (und einige andere Orte in Dalmatien) in seinen Machtbereich einzubeziehen, fürchtete Venedig seine Handel Touren in der Adria zu verlieren und führte somit mehrere Kriegszüge gegen die Städte, somit auch gegen Biograd und Umgebung. Nach der Verwüstung der Stadt 1125 wurden die Bewohner vertrieben, von den vorgeschichtlichen Bauwerken blieb nur die Basilika des hl. Johannes aus dem 9. Jh. erhalten, aber man kann behaupten, dass das 800 Jahre alte Benediktinerkloster der hl. Cosmas und Damian, (1125) auf der nahegelegenen Insel Pašman, zusammen mit dem Franziskanerkloster aus dem 16. Jh. doch erhalten worden ist.

 

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